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Gute Freunde leben länger

Matthias Vander, 19. Dezember 2008


Glückliche Freunde machen nicht nur glücklich:
Nein, sie machen uns auch noch gesund und gesünder. Mehr noch - sie verlängern auch unser Leben!
Das alles wurde wiederholt wissenschaftlich belegt. Die australische Forscherin Lynne Gilles und ihr Team konnten anhand ein Langzeitstudie mit 1477 Australiern im Alter von 70 plus zeigen, dass Menschen mit einem ausgeprägten Freundeskreis im Vergleich zu Menschen mit keinen oder wenigen Freunden eine um 22 Prozentpunkte geringere Sterblichkeitsrate hatten.
Als Ursache identifizierten die Forscher dieser Studie unter anderem folgende Faktoren: Freunde bringen Menschen dazu, mehr auf die eigene Gesundheit zu achten, Sport zu treiben und das Rauchen zu beenden. Sie helfen außerdem, Angst und Depressionen in schwierigen Zeiten zu überwinden.
Interessant: Der intensive Kontakt zu Verwandten hat dagegen keinen signifikant lebensverlängernden Einfluss. „Vermutlich sind Freunde eine geringere Quelle negativen Stresses als es Verwandte und Kinder sein können “ mutmaßt Giles.
Nun ja, Freunde kann man sich aussuchen, Verwandte dagegen in der Regel nicht.

Habe viele Freunde: “Die wichtigste Hausaufgabe für Menschen mit Angina Pectoris: Habe viele Freunde“ meint Carl J. Pepine von der University of Florida. Das gilt nicht nur für Angina Pectoris, sondern generell für viele andere Erkrankungen. Schon wer nur ein oder zwei enge Freunde hat, verfügt in der Regel über eine bessere Gesundheit und gesundet schneller. Viel hilft viel – nach Pepine scheint die Regel hier zu gelten:  Je größer das soziale Netz, desto gesünder ist es im Schnitt für den Einzelnen.
Melanie Fridl Ross, ebenfalls von der University of Florida, berichtet, wie Frauen in vielerlei Hinsicht von einem engmaschigen Freundeskreis profitieren. So fanden Forscher heraus, dass Frauen mit einem kleineren sozialen Netz eher zu Übergewicht, zum Rauchen, zu Diabetes, Bluthochdruck und Depressionen neigen. Darüber hinaus sterben sie 2,4 mal häufiger als Vergleichspersonen!
Apropos Diabetes: Hier erweist sich die Familie als hilfreich in den praktischen Dingen: Injektionen, Blutzuckermessungen und Speisezubereitung. Freunde hingegen bieten eine stabilere emotionale Unterstützung für Diabetiker als die eigene Familie, folgt man der Studie „I Get by with a Little Help from my Family and Friends“.

Gesundbrunnen Freundschaft - Der  österreichische Lyriker und Aphoristiker Ernst Ferstl sagte einmal:

"Freundschaften sollten wir hegen und pflegen.
Aber nicht erst, wenn sie krank daniederliegen“.

Bedenkt man die obigen Erkenntnisse über wohltuende Freunde, so möchte man ausrufen:

"Freundschaften sollten wir hegen und pflegen.
Aber nicht erst, wenn wir krank daniederliegen“.

Hier wieder die Quellen im Original:

Giles, Lynne C et al: Effect of social networks on 10 year survival in very old Australians: the Australian longitudinal study of aging. Journal of Epidemiology and Community Health 59:574-579 (2005): http://jech.bmj.com/cgi/content/abstract/59/7/574

La Greca, Anette M et al.: I Get by with a Little Help from my Family and Friends: Adolescents' Support for Diabetes Care. Journal of Pediatric Psychology 20(4):449-476 (1995): http://jpepsy.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/20/4/449

Niaura R, Banks S et al: Hostility and the Metabolic Syndrome in Older Males: The Normative Aging Study. Psychosomatic Medicine 62:7–16 (2000): http://www.psychosomaticmedicine.org/cgi/content/abstract/62/1/7

Ross, Melanie Fridl: Size And Strength Of Social Networks Influence Heart Disease Risk. University of Florida News: Research, 16 Feb 2005: http://news.ufl.edu/2005/02/16/socialcad/ 

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Glückliche Freunde machen glücklich

Matthias Vander, 9. Dezember 2008


Wir von FriendsMeetFriends haben es schon immer gewußt
- Glück ist ansteckend! Unter uns Freunden galt schon immer die Regel: Geteiltes Leid ist halbes Leid und geteiltes Glück ist doppeltes Glück! Bei der wundersamen Glücksvermehrung bedarf es nicht mal eines materiellen Glücksboten in Form beispielsweise eines geteilten Lottogewinns. Allein schon über die immateriellen Spinnfäden des sozialen Netzes übertragen sich Glücksgefühle unter Freunden nachweisbar und nachhaltig. Gerade bei unseren FriendsMeetfriends-Treffen konnten wir regelmäßig Spitzenausschläge an positiven, kollektiven Emotionen verzeichnen. Dies ist eindeutig auf die unmittelbare Übertragung und Verstärkung von Glücksgefühlen zwischen Freunden und FreundesFreunden in einer hohen Raum-Zeit-Dichte zurückzuführen. Aber auch außerhalb unserer Treffen konnten wir das geheime Wirken des sozialen (Freundes-)Netzes über raum-zeitliche Entfernungen hinweg jahrelang empirisch beobachten. Aus diesen Beobachtungen resultierend, lautet unsere These:

Das Glück vermehrt sich im Kreise unserer Freunde!

Hier die Visualisierung eines sozialen Netzes, bei dem jeder Knoten eine Person darstellt. Deutlich sind Gruppierungen von glücklichen (gelb) und unglücklichen (blau) Menschen zu erkennen (Grafik: James Fowler)

Unsere These konnten nun auch die amerikanischen Forscher Fowler und Christakis wissenschaftlich korrekt belegen. Sie haben intensiv die Glücksverteilung im sozialen Netz der Einwohner der Stadt Framingham im US-Bundesstaat Massachusetts untersucht. Über Wahrscheinlichkeitsbetrachtungen konnten sie verschiedene statistische Aussagen belegen: Der Freund eines glücklichen Menschen ist mit einer 25 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit ebenfalls glücklich. Der Freund dieses Freundes wiederum ist mit einer Wahrscheinlichkeit von 10 Prozent eher glücklich als der Durchschnitt. Selbst der FreundesFreundesFreund hat ein um 5,6 Prozentpunkte höhere Glückswahrscheinlichkeit.

Im Vergleich dazu: Ehepartner eines glücklichen Menschen, im selben Haus lebend, erhöhen ihre Chance auf Glück um nur 8 Prozent. Überhaupt konnten die Wissenschaftler zeigen, dass die Glücksübertragung eher über gleichgeschlechtliche Freundschaften bzw. Beziehungen funktioniert. Spannenderweise konnte im Kollegenkreis keine signifikante, wechselseitige Beglückung festgestellt werden. Aber auch das wußten wir ja schon lange: Die Arbeitsumgebung ist meist nicht gerade glücksgewinnbringend!

Die Untersuchungen zeigen also deutlich, wie wichtig gute Freunde und Freundinnen sind - oder? So werden wir dann auch in Zukunft unserem Motto treu bleiben:
Freunde treffen Freunde, FreundesFreunde treffen Freundesfreunde, FreundesFreundesFreunde ... (O.K., noch genauer brauchen wir es nicht, Loretta)!

Wer mehr darüber erfahren will: www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29278/1.html
Hier der Originalartikel in Englisch: www.bmj.com/cgi/reprint/337/dec04_2/a2338

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Was Wikipedia unter Freundschaft versteht

Definiton des Begriffs "Freundschaft"

 

 

 

 

Freundschaft ist umgangssprachlich eine subjektive wahrgenommene positive zwischenmenschliche Beziehung, die sich als wechselseitiges Sympathie-Gefühl manifestiert. Die an einer freundschaftlichen Beziehung beteiligten Menschen bezeichnet man als Freundin bzw. Freund. Freundschaft bezieht sich in der Regel auf Beziehungen zwischen nicht genetisch verwandten Individuen, die darüber hinaus keine sexuellen Beziehungen unterhalten. In der Freundschaft wird der Andere um seiner selbst willen geschätzt. Freundschaft beruht auf Zuneigung und gegenseitiger Wertschätzung, wobei sie in Abgrenzung zur Liebe weitgehend frei von Ausschließlichkeit ist. Freundschaft wird heute besonders gegen familiäre Beziehungen abgegrenzt, die zwar ebenfalls dauerhaft und emotional, aber entweder nicht frei gewählt (Verwandte) oder sexuell geprägt (Ehepartner) sind.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Freundschaft)

 

 

 Natürlich sind wir frei, uns unsere eigenen Begriffsbestimmungen zu erdenken – wem etwas einfällt, der kann es uns gerne wissen lassen.

Die Mailadresse findet Ihr unter impressum, oder Ihr könnt hier direkt an uns schreiben   willkommenfriendsmeetfriendsde )

Ansonsten werden wir hier zukünftig weitere Informationen zum Thema Freundschaft hinterlegen…

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